Wer findet das Osterei?

Bei uns zu Hause ist es Tradition, dass die Kinder am Ostersonntag die Ostereier suchen müssen, die wir Eltern im ganzen Haus oder im Garten versteckt haben. Das sind jeweils gekochte, schön bemalte Eier, die wir danach beim Brunch verspeisen.  

Im Atelier hingegen gestalte ich die Ostereier aus Ton in verschiedenen Techniken. Die ersten Exemplare formte ich über ein Styropor Ei welches ich mit einem Strumpf bezogen habe. Es war nicht ganz leicht auf diese Weise eine schöne Form zu bekommen.

Neuerdings gibt es eine Eier-Gipsform die mir noch viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Ich kann die Form zum Beispiel mit kleinen Rosenmotiven ausfüllen oder mit Federn gestalten. Eine andere Variante ist es, mit dem Heissluftfön die Oberfläche zu trocknen damit sich Risse bilden, als ob ein Kücken aus dem Ei schlüpfen würde.

Mit den Eiern mache ich entweder einen

Rauchbrand oder ich färbe sie mit Manganspinell ein.

Beim Räuchern wird das lederharte Ein mit Terra Sigillata eingestrichen. Nach dem Brennen bei maximal 1080 Grad räuchere ich die Eier in einem Fass.

Wenn man das Ei gross genug formt, kann man es oben offen lassen und nach dem Brennen als Blumenvase benutzen.

Hübsch sind die Eier auch als Dose wo ich noch kleinere Zuckereier darin verstecken kann.


Herzliche Grüsse Myrta

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