Der gute alte Krug

Der Krug war schon vor 2000 Jahren ein wichtiges Gefäß. Er diente zum Transport und zur Aufbewahrung von Getränken. Im Atelier töpfere ich solche Krüge vor allem um Hahnenwasser zu servieren.

Ich arbeite mit der Plattentechnick, mit einem mittel schamottierten Ton, dem W2505 von Michel Keramik.

Auch mit dem grauen Ton werden die Krüge sehr schön.

Die Platte präge ich vor dem Zuschneiden mit einer Strukturen Rolle.

Danach nehme ich eine Weinflasche zur Hilfe, um die ich die Platte lege. Schau dir dazu doch das Video auf You Tube an. Dort benutze ich zur Verzierung jedoch eine Fingerrolle. Wenn du deinen Krug beschriften willst, kannst du die schönen  Buchstaben Stempel benutzen.

Wichtig ist der Ausguss. Dieser muss relativ fein gearbeitet sein, damit der Krug nicht anzieht.

 

 

Auch dem Henkel musst du genug Aufmerksamkeit widmen. 

Dieser muss stabil genug sein und sehr gut am Krug befestigt werden.

Die grauen Krüge werden sehr schön, wenn du sie im lederharten Zustand mit dem Schnitzwerkzeug schnitzt.

Nach dem Rohbrand verwende ich oft Manganspinell, welches dem Krug ein antikes Aussehen verleiht.

Ich kombiniere dazu eine schöne Glasur und brenne den Krug bei 1220 Grad. Somit ist er geeignet für die Spülmaschine. Eine genaue Anleitung kannst du bestellen, wenn du möchtest.


Herzliche Grüsse Myrta

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Kommentare: 1
  • #1

    Antje B. (Montag, 08 Februar 2016 19:20)

    Also bei der Vielzahl der Möglichkeiten von Macharten fällt die Entscheidung, welchen zuerst machen, recht schwer. Sie sehen alle super aus. Und wenn man zuviele davon hat, kann man auch mal einen verschenken. Du hast immer so tolle Ideen. Danke Myrta.